16.05.2013
Das Schäferdorf hat seine Pforten geöffnet
Neuigkeiten aus dem Wildpark Lüneburger Heide
16.06.2010
Große Attraktion im Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt-Nindorf: Anlässlich des vierzigjährigen Bestehens wird am Sonnabend, 03. Juli 2010 eine neue Anlage für zwei Sibirische Tiger eröffnet. Dazu steigt von 11 bis 16 Uhr ein zünftiges Familienfest. Der Kater und die Katze mit den leuchtenden Augen und dem gestreiften Fell finden in dem 3 400 Quadratmeter großen Gehege ideale Lebensbedingungen. Sie können sich in zwei Badeteichen erfrischen und von Felsplateaus auf die Landschaft herabsehen. „Diese majestätischen Tiere haben gern den Überblick“, sagt Wildparkinhaber Norbert Tietz, „zahlreiche angepflanzte Latschenkiefern erinnern an ihre Heimat, die Taiga. Der Wildpark Lüneburger Heide habe sich auf Tiere der nordischen Breiten spezialisiert - und da gehöre der Tiger durchaus dazu, erklärt Tietz. Wenn das Raubtierpaar sich wohl fühle, könne es sogar noch in diesem Jahr Nachwuchs geben. Denn die Tragzeit belaufe sich nur auf 98 Tage. Das neue Tigergehege im Nindorfer Wildpark ist eine der schönsten und größten Anlagen Europas. 600 000 Euro hat die Familie Tietz dafür investiert. Für die Besucher wurde ein 26 Meter langer Holzweg geschaffen, der 4,50 Meter hohe Sicherheitszaun erhält teilweise Panzerglas. Von hier kann man die Tiger in Augenhöhe sehen. Sehr teuer war auch der Einbau der Schieberanlagen. Trotz des fehlenden Kontaktes hofft Tietz, dass er zu den Tieren eine emotionale Bindung aufbauen kann. Bei der Einweihung der Anlage kommt auch der Spaß nicht zu kurz. Kinder können in der Tigerhüpfburg große Sprünge machen, am Schminkstand werden die Gesichter bunt. Spannung gibt es bei der Tiger-Rallye. Oder wie wäre es mal mit Stockbrotbacken über dem Lagerfeuer? Für das leibliche Wohl wird direkt am Gehege ein Grillstand aufgebaut. In Sibirien sucht man Sibirsche Tiger schon lange vergeblich. Die größten Raubkatzen der Welt haben ihre Reviere nach Korea, China und Ostrussland verlagert. In den wildreichen Wäldern finden sie ihre Beute. Dazu gehören Wildschweine, Hirsche und Luchse. Selbst Bären werden von Sibirischen Tigern erlegt. „Ausgewachsene Tiger brauchen neun bis zehn Kilogramm Fleisch pro Tag“, informiert Nobert Tietz, dank ihres dichten, warmen Felles und einer Fettschicht überstehen sie Temperaturen bis zu minus 45 Grad." Die kräftigen Männchen seien besonders eindrucksvoll. Sie brächten mehr als 300 Kilo auf die Waage und würden bis zu 1,10 Meter groß.
Text: Wildpark
Fotos: Tanja Askani
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Sibirische Tiger in der Heide
Große Attraktion im Wildpark Lüneburger Heide in Hanstedt-Nindorf: Anlässlich des vierzigjährigen Bestehens wird am Sonnabend, 03. Juli 2010 eine neue Anlage für zwei Sibirische Tiger eröffnet. Dazu steigt von 11 bis 16 Uhr ein zünftiges Familienfest. Der Kater und die Katze mit den leuchtenden Augen und dem gestreiften Fell finden in dem 3 400 Quadratmeter großen Gehege ideale Lebensbedingungen. Sie können sich in zwei Badeteichen erfrischen und von Felsplateaus auf die Landschaft herabsehen. „Diese majestätischen Tiere haben gern den Überblick“, sagt Wildparkinhaber Norbert Tietz, „zahlreiche angepflanzte Latschenkiefern erinnern an ihre Heimat, die Taiga. Der Wildpark Lüneburger Heide habe sich auf Tiere der nordischen Breiten spezialisiert - und da gehöre der Tiger durchaus dazu, erklärt Tietz. Wenn das Raubtierpaar sich wohl fühle, könne es sogar noch in diesem Jahr Nachwuchs geben. Denn die Tragzeit belaufe sich nur auf 98 Tage. Das neue Tigergehege im Nindorfer Wildpark ist eine der schönsten und größten Anlagen Europas. 600 000 Euro hat die Familie Tietz dafür investiert. Für die Besucher wurde ein 26 Meter langer Holzweg geschaffen, der 4,50 Meter hohe Sicherheitszaun erhält teilweise Panzerglas. Von hier kann man die Tiger in Augenhöhe sehen. Sehr teuer war auch der Einbau der Schieberanlagen. Trotz des fehlenden Kontaktes hofft Tietz, dass er zu den Tieren eine emotionale Bindung aufbauen kann. Bei der Einweihung der Anlage kommt auch der Spaß nicht zu kurz. Kinder können in der Tigerhüpfburg große Sprünge machen, am Schminkstand werden die Gesichter bunt. Spannung gibt es bei der Tiger-Rallye. Oder wie wäre es mal mit Stockbrotbacken über dem Lagerfeuer? Für das leibliche Wohl wird direkt am Gehege ein Grillstand aufgebaut. In Sibirien sucht man Sibirsche Tiger schon lange vergeblich. Die größten Raubkatzen der Welt haben ihre Reviere nach Korea, China und Ostrussland verlagert. In den wildreichen Wäldern finden sie ihre Beute. Dazu gehören Wildschweine, Hirsche und Luchse. Selbst Bären werden von Sibirischen Tigern erlegt. „Ausgewachsene Tiger brauchen neun bis zehn Kilogramm Fleisch pro Tag“, informiert Nobert Tietz, dank ihres dichten, warmen Felles und einer Fettschicht überstehen sie Temperaturen bis zu minus 45 Grad." Die kräftigen Männchen seien besonders eindrucksvoll. Sie brächten mehr als 300 Kilo auf die Waage und würden bis zu 1,10 Meter groß.Text: Wildpark
Fotos: Tanja Askani
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