Wildparktour

Zur Brunft in Topform
In großen Waldgebieten leben die europäischen Rothirsche. Die imposante Brunft findet zwischen Ende September und Anfang Oktober statt. Das laute Röhren der Hirsche ist dann im ganzen Park zu hören. In dieser Zeit finden spezielle Führungen statt. Zur Brunft müssen der Hirsch und sein Geweih in Topform sein. In gerade mal 5 Monaten wächst das imposante Geweih heran, jedes Jahr aufs Neue. Platzhirsch kann nur ein kräftiger Hirsch mit einem starken Geweih sein.
Weißes Rotwild kommt sehr selten in der Natur vor. Die Hubertuslegende aus dem 6. Jahrhundert erzählt von einem jagdlustigen Herrn aus edlem Hause mit dem Namen Hubertus. Ihm erschien bei einer seiner vielen Jagden in den Ardennen ein weißen Hirsch mit einem flammenden Kreuz zwischen dem Geweih. Er schwor sofort der Jagd für immer ab, wurde als Bischof Hubertus ein heiliger Mann und Schutzpatron der Jäger.
Ähnliches Schicksal wie die Tiger
Eine besonders schöne und edle Hirschart sind Dybowskihirsche. Sie gehören zu den Sikahirschen. Die 10 Unterarten der Sikahirsche zählen zu den kleineren Hirscharten. Dybowskihirsche gelten in ihrem asiatischen Verbreitungsgebiet als nahezu ausgerottet. Ähnlich wie die Knochen des Tigers, der im gleichen Verbreitungsgebiet lebt, sind auch die Geweihe der Dybowskihirsche in der chinesischen Medizin sehr begehrt.
Kampf um die Brunftplätze
Ursprünglich stammen Damhirsche aus Kleinasien. Heute sind sie bei uns heimisch. Möglicherweise wurden die ersten Tiere schon von den Römern eingebürgert. Die Hirsche geben während der Brunft Laute von sich, die einem „Rülpsen“ ähneln. Sie sitzen dann in ihrer Brunftkuhle und locken dort die weiblichen Tiere an.
Parkplan PDF