Wildparktour

Wiedereingebürgertes Pinselohr
Charakteristisch für die größte europäische Raubkatze sind die Ohren mit den Haarpinseln und der Stummelschwanz. Vor rund 200 Jahren wurde der Luchs in Deutschland ausgerottet. Hauptbeutetiere des Luchses sind Rehe. Da die Bedeutung des Luchses im Ökosystem erkannt wurde, findet seit dem Jahr 2000 im Nationalpark Harz eine Wiederansiedlung statt.
Scheue Waldbewohner
Leicht wird die Wildkatze mit einer Hauskatze verwechselt. Die Hauskatzen stammen jedoch von der afrikanischen Falbkatze ab. Wildkatzen sind immer grau-braun getigert, haben einen buschigen geringelten Schwanz mit stumpfer Spitze und die Nase ist immer hell bzw. fleischfarben.
Kleine Maskenbären
Diese Kleinbären leben eigentlich in Nordamerika. 1934 wurden Waschbären in der Nähe von Kassel ausgewildert. Die nachtaktiven Tiere verlassen sich mehr auf ihren Tastsinn als auf ihre Augen.
Heimliche Einwanderer
Vielen Menschen ist der Marderhund, auch Enok genannt, noch völlig unbekannt. Grund für dieses heimliche Dasein ist vor allem seine Nachtaktivität. Ursprünglich stammt er aus Ostasien. Marderhunde zählen zu den Hundeartigen, wie der Fuchs.
Kleiner Otter mit Existenzproblemen
Der bei uns ursprünglich vorkommende Nerz wird auch Sumpfotter genannt. Leider ist der Europäische Nerz von seinem amerikanischen Vetter, dem Mink, fast vollständig verdrängt. Sie vertreiben den kleineren Europäischen Nerz aus seinem Lebensraum.
Grimbart
Unter der Erde fühlt sich der Dachs am sichersten. Seinen weitläufigen Bau legt er mit verschiedenen Ausgängen über mehrere Etagen an und schafft so nebenbei Wohnraum für andere Tiere, wie z.B. Fuchs und Kaninchen. Der Dachs wiederum zählt zu den Mardern.
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