Wildparktour

Nördlich des Polarkreises findet man den Polarfuchs. Das dichte Fell gilt als das wärmste aller Säugetiere. Nachweislich schützt es sie noch bei Temperaturen von - 80 Grad. Im arktischen Winter folgen sie oftmals den Polarbären auf das Eis. In sicherem Abstand hoffen sie dann auf Beutereste.
Berühmt geworden ist die Schneeeule als Wegbegleiter von Harry Potter. Die Geschlechter lassen sich im Gegensatz zu anderen Eulen recht gut unterscheiden. Die Männchen sind schneeweiß, die Weibchen haben schwarze Flecke im weißen Gefieder. In der baumlosen Tundra brüten sie am Boden.
„Geist der Berge“
Schneeleoparden gehören zu den seltensten Großkatzen der Welt. Sie leben am Himalaja und am Tien-Shan-Gebirge, in Höhenlagen bis 6.000 Meter. Dennoch sind Schneeleoparden durch Wilderei bedroht. Perfekt an das Leben auf dem Dach der Welt angepasst, übersteht der „Geist der Berge“ Schneestürme, indem er seinen überlangen Schwanz vor sein Gesicht legt. Die eisige Atemluft wird in den vergrößerten Nasenhöhlen vorgewärmt, bevor sie in die Lunge gelangt. Mit 16 Metern halten sie außerdem den Weitsprungrekord im Tierreich. Sie ernähren sich von Murmeltieren, Steinböcken, Tharen und Marco-Polo-Schafen. Bis Anfang der 50er Jahre war diese Katzenart in der westlichen Zoologie noch nicht einmal bekannt.
Die Rocky Mountains sind die Heimat der großen Schneeziegen. Ihre Kraft liegt in der Ruhe: Im Gegensatz zu ihren Verwandten, den leichteren Gämsen, sind sie eher langsame Kletterer. Bedächtig und mit sicherem Tritt bewegen sie sich in der Felswand.
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