Wildparktour

Europäischer Verwandter des Bisons
Kraftpakete wie der Wisent verbinden wir nicht mit unserer einheimischen Tierwelt. Aber vor nicht allzu langer Zeit waren die imposanten Rinder auch in unserer Landschaft zu Hause. 1921 wurde der letzte freilebende Wisent in Polen erlegt. Danach erfolgte eine gezielte Zucht mit Tieren in Zoos und Wildparks. 1956 war die Zucht so weit vorangeschritten, dass im Nationalpark Bialowieza wieder Wisente ausgewildert wurden.
Ein lebendes Fossil
Der Moschusochse ist ein Tier der Eiszeit und damit ein Zeitgenosse des Mammuts. Als die Eiszeit zu Ende ging, zog sich der Moschusochse in die arktischen Zonen zurück. Moschusochsen haben das längste Fell aller Tiere im Tierreich, damit schützen sie sich vor extremer Kälte. Sie sehen zwar aus wie Rinder, sind aber näher mit Ziegen und Schafen verwandt. Eine Moschusochsenherde bildet bei Gefahr eine ringförmige Burg, in deren Mitte die Jungtiere Schutz vor Feinden suchen.
Rothaarige Schotten
Diese Rasse stammt aus den schottischen Highlands. Ihr besonders dichtes und langes Fell schützt sie vor dem rauen Klima in ihrer Heimat. Das Hochlandrind gibt es in verschiedenen Farbvariationen, typisch ist aber das kräftige Rotbraun.
Der Zentralasiat
Eigentlich sind Yaks Wildrinder, die aufgrund ihrer guten Anpassung an extreme klimatische Bedingungen auch im zentralasiatischen Hochland einen geeigneten Lebensraum finden.
Neben den wildlebenden Yaks, die vom Aussterben bedroht sind, wurden auch Hausyaks gezüchtet. Sie bilden die Lebensgrundlage für viele Bauern in besonders kalten Gebieten, z.B. in Sibirien und der Mongolei.
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